© 2014 Bachschützen Degernbach

1. Vorstand: Franz Semmler

Die anwesenden Geehrten:

v.li. Gauschützenmeister Heinrich Aigner, Josef Berger, Josef Eder, Franz Lechner, Karl-Heinz Grüner, Hubert Kroneder, Reinhard Häckl, Rosemarie Nagel, Siegfried Dadlhuber, Franz Semmler, Alex Weihrauch und Franz Auhuber


Generalversammlung mit Neuwahlen am 22. März 2014



Die Bachschützen Degernbach können sowohl sportlich wie auch gesellschaftlich auf ein erfolgreiches Jahr 2013 zurückblicken. Dies wurde bei der Generalversammlung deutlich, zu der sich 41 Mitglieder, darunter die Ehrenmitglieder Marianne und Georg Schmauß, Maria Geier, Maria Baumgartner und Karolina Semmler, sowie Gauschützenmeister Heinrich Aigner, im Schützenhaus einfanden.


Als erster Tagesordnungspunkt stand der Rückblick durch den Schützenmeister Franz Semmler auf dem Programm. Der Verein hat letztes Jahr wieder viele Aktionen bzw. Feste ausgerichtet. Das reicht von internen Veranstaltungen wie Königschießen, Generalversammlung, Vereinsmeisterschaft und verschiedene Essen bis zu öffentlichen Veranstaltungen wie Kartenturnieren, und Christbaumversteigerung. Besonders hob Semmler hier die gute Beteiligung der Mitglieder beim Ripperlessen oder Fischessen am Aschermittwoch hervor. Essen tut wohl jeder der Bachschützen gern. Auch das Königsschießen, das 2013 in einem neuen Modus stattfand, wurde sehr gut angenommen. Natürlich gab es auch zahlreiche Veranstaltungen der Nachbarvereine, bei denen immer eine Abordnung den Verein nach außen präsentierte. Hier galt Semmlers Dank allen, die immer an solchen Umzügen und Festen Zeit fanden, mitzugehen. Auch die Mitglieder, die bei eigenen Veranstaltungen die Organisation und die anfallenden Arbeiten erledigen, wurden dankend erwähnt. Die Mitgliederzahl belief sich zum 31.12.2013 auf 154, was ein langsames aber stetiges ansteigen bedeutet.


Der anschließende Kassenbericht von Franz Auhuber zeigte, dass die finanziellen Verhältnisse bei den Bachschützen geordnet sind. Auhuber machte einen Ausblick auf die nächste größere Anschaffung in 2014. In der Sommerpause soll der Schießstand auf elektronisch umgebaut werden. Sicherlich keine leichte Aufgabe, aber die Bachschützen hoffen, diese wichtige Anschaffung dank Sponsoren wie den BSSB und der Firma Romberger, sowie einigen Vereinsmitgliedern und vielleicht der Stadt Pfarrkirchen bewältigen zu können. Die Arbeiten sollen in Eigenregie in der Sommerpause stattfinden. Nur mit dem Standumbau kann der Verein weiter die Jugend fördern und ihnen ermöglichen auf neuem Niveau zu trainieren.

Renate Zinsberger und Franz Lechner hatten im Vorfeld zur Generalversammlung die Arbeit von Kassier Franz Auhuber überprüft. Franz Lechner bestätigte, auch im Namen von Renate Zinsberger, eine einwandfreie und übersichtliche Buchführung, bedankte sich für die Arbeit, die Auhuber für den Verein leistet und bat um die Entlastung des Kassiers.


Über die sportlichen Leistungen gab Sportleiter Rudolf Maier einen zusammenfassenden Überblick. Bei externen Veranstaltungen  auf Gau- oder Landkreisebene konnten sich die Bachschützen mit anderen Vereinen messen. Besonders hob er die Pistolenmannschaft hervor, die den Aufstieg in die Bezirksklasse schaffte und sich dort gut im Mittelfeld behaupten kann. Auch die Teilnahmen an der Niederbayerischen Meisterschaft mit 3 Schützen und die Qualifizierung von Christian Hageneder bei der Bayerischen und sogar bei der Deutschen Meisterschaft wurde erwähnt. Auch sehr erfreulich war 2013 der Sieg bei der Stadtmeisterschaft in Luftpistole. Hier bezwangen die Bachschützen zum ersten mal die Grubentauber Schützen. Der Rückblick beinhaltete natürlich auch die Internen Veranstaltungen. 2013 wurden Julia Eder und Petra Semmler Jugend- und Schützenkönigin. Vereinsmeister wurden in ihren jeweiligen Klassen mit dem Luftgewehr: Julia Eder, Verena Semmler, Isabella Zollner und Rudolf Maier Mit der Luftpistole Christian Hageneder und Manuel Enzinger. Mit dem Lichtgewehr wurden Julian Faltermaier und Julia Auhuber Vereinsmeister in ihren Klassen.


Nachdem die Rückblicke auf 2013 beendet waren, begrüßte Heinrich Aigner die anwesenden Bachschützen. Er freute sich, zum ersten Mal bei der Generalversammlung der Bachschützen sein zu können. Sein Dank galt all den Trainer und Fahrern, die die Vereinsjugend aufbauen und unterstützen. Er würdigte die Leistungen und Erfolge der Schützen und beglückwünschte den Verein zum geplanten Standumbau. Nur so kann der Verein gute Ergebnisse vorweisen, wenn man mit der Zeit geht. Bei solchen Investitionen unterstützt der BSSB bzw. die Regierung den Verein, so dass die finanzielle Belastung etwas gemindert wird. Er sei erfreut darüber, dass die Bachschützen bei den Gauveranstaltungen immer gut vertreten sind und wünscht den dem Verein für die Zukunft alles Gute und schöne Erfolge.


Für die anstehenden Neuwahlen wurde die Vorstandschaft per Handzeichen von den 29 Stimmberechtigten entlastet.


Wahlleiter Heinrich Aigner und die Wahlhelfer Max Zollner und Lechner Franz brachten die Neuwahlen reibungslos über die Bühne. Die neue Vorstandschaft besteht aus:

1. Schützenmeister Franz Semmler, 2. Schützenmeister Konrad Zinsberger, Kassier Franz Auhuber, Sportwart Rudolf Maier, 1. Schriftführerin Karin Peklo, 2. Schriftführerin Roswitha Romberger und den Ausschussmitgliedern Birgit Faltermaier-Sommer, Karl-Heinz Grüner, Waltraud Hanfstengl, Michaela Kroneck, Hubert Kroneder, Christoph Schustereder und Alexander Sommer. Zu Kassenprüfern 2014 wurden Siegfried Dadlhuber und Helmut Hanfstengl gewählt.














Zum Abschluss der Generalversammlung nahmen der Schützenmeister und der Sportwart dann die Ehrungen für die Vereinstreue vor:

40-Jahre:Josef Berger, Josef Eder; 35 Jahre: Rosemarie Nagel, Reinhard Häckl, Johann Dorner; 30 Jahre: Franz Auhuber, Anton Semmler, Franz Semmler, Eduard Maier, Hubert Kroneder, Franz Lechner, Manfred Heudecker; 25 Jahre: Karl-Heinz Grüner, Manfred Saller; 20 Jahre: Irene Ehrenbeck, Ulrike Reischer-Maier, Siegfried Dadlhuber, Claudia Hofer;

10 Jahre: Alex Weihrauch, Josef Strasser, Melanie Hartmann

Die neue Vorstandschaft:

v.li.: Hubert Kroneder, Michaela Kroneck, Franz Auhuber, Christoph Schustereder, Alexander Sommer, Karl-Heinz Grüner, Traudl Hanfstengl, Roswitha Romberger, Konrad Zinsberger, Franz Semmler, Rudolf Maier und Karin Peklo

Schützenkinifeier am 26. April 2014


Auch heuer wurde das Schützenkönigsschießen wieder an einem Abend ausgetragen. Dieser neue Modus wurde letztes Jahr so festgelegt. Das Schießen und die Siegerehrung der Schützenkönige und ihrer Ritter wurden an einem Abend durchgeführt. Von 18 bis 20 Uhr konnte die Vereinsjugend an Licht- oder Luftgewehr bzw. Luftpistole versuchen ein „gutes Blattl“ zu schießen. In der Zeit von 19 bis 21 Uhr konnten dann die Erwachsenen ihr Glück am Stand versuchen. Sportwart Rudolf Maier wertete die Ergebnisse aus und Schützenmeister Franz Semmler nahm die abschließende Siegerehrung vor.


Um die Jugendkönigwürde 2014 beteiligten sich 14 Jungschützen. Julia Eder wurde mit einem 20,20 Teiler Jugendkönigin vor Sandra Kroneder, die mit einem 20,80 Teiler 1. Ritter = „Wurstkini“ wurde. „Brezenkini“ = 2. Ritter wurde Verena Semmler mit einem 28,40 Teiler.

Bei den Erwachsenen stellten sich 16 Schützinnen und Schützen dem Wettkampf. Michaela Kroneck setzte sich mit einem 7,50 Teiler durch und wurde Schützenkönigin 2014.
1. Ritter wurde Franz Lechner mit einem 14,50 Teiler vor dem 2. Ritter Renate Zollner, sie erzielte einen 37,80 Teiler.


Mit Ende der gut besuchten Kini-Veranstaltung gehen wir in die Sommerpause. Aber auch in der Pause finden einige wichtige Veranstaltungen in Höckberg statt, an die Schützenmeister Franz Semmler zum Abschluss der Siegerehrung erinnerte.


Am 27. Juni präsentiert „Der Fälscher“ sein Live-Programm „I & de Andern“. Kartenvorverkauf unter 08562/1035 oder bachschuetzen@arcor.de. Anschließend steigt am 28.6.2014 das jährliche Sommerfest der Bachschützen.

Jugendkönige 2014

unsere Jungendkönige mit den Jungschützen, die sich am Kinischießen beteiligten

Schützenkönige 2014

Jugend- und Schützenkönige mit ihren Rittern, Schützenmeister Franz Semmler und Sportwart Maier Rudolf

Schießstandumbau - Umrüstug auf elektronische DISAG-Stände



Seit 25.04. sind die Bachschützen Degernbach in der Sommerpause, d. h. kein Schießbetrieb und nur für das jährliche Sommerfest werden die Türen geöffnet.


Aber heuer war während der Sommerpause reges Treiben im Vereinsheim in Höckberg. Die freie Zeit wurde genutzt, das Schützenhaus, insbesondere den Schießstand herzurichten. Der Schießstand bestand aus 7 Schnur-Ständen, bei denen durch drücken die Streifen nach vorne befördert wurden. Die Stände wurden 1978 das erste Mal in Betrieb genommen und beim Umzug 1983 ins eigene Schützenhaus nach  Höckberg mitgenommen. Nun wurde es Zeit, die über 35 Jahre alten Stände durch neue Technik zu ersetzten.


Vor allem an den Wochenenden waren regelmäßig 6-10 Vereinsmitglieder vor Ort, um den Schießstand umzubauen. In rund 400 Stunden Eigenleistung wurde der alte, mechanische Stand auf einen neuen, wettbewerbsfähigen elektronischen Stand umgebaut.

Lange wurde im Vorfeld über diese notwendige Neuerungen beraten, doch dank der tatkräftigen Mithilfe der Vereinsmitglieder und auch der finanziellen Unterstützung durch Hauptsponsor Firma Romberger, Anzenkirchen, einigen Vereinsmitgliedern und einer kleinen Finanzspritze durch die Stadt Pfarrkirchen, konnte diese Vorhaben bewältigt werden. Die Arbeiten im neuen Schießraum, in dem man noch immer das Flair des alten Bierkeller-Gewölbes spürt, sind fast abgeschlossen. Es gab bereits eine Einweisung durch Florian Fischer von DISAG, damit bei Saisonstart am 5. September auch gleich an den 6 neuen elektronischen Ständen die Zielsicherheit der aktiven Vereinsmitglieder geprüft werden kann. Mit der neuen Technik kann dann auch in die Gaurunde gestartet werden, wo die Bachschützen 5 Gewehrmannschaften (Schützen,- Jugend- und Schülerklasse) und 1 Pistolenmannschaft in der Bezirksliga gemeldet haben. Außerdem sind die elektronischen Stände ein Muss für eine gute und erfolgreiche Jugendarbeit.

Neben den technischen Neuerungen im Schießgewölbe, wurde auch der Gastraum von den Schützendamen grundgereinigt. Es wurde eine neue Pokalablage über den Fenstern angebracht, damit die errungenen Trophäen einen würdigen Platz finden. Auch für den Monitor, über den die aktiven und passiven Gäste im Vereinsheim den Schützen am Stand zusehen können, fand man einen gut einsehbaren Platz.

Der Verein hat sich neben dem finanziellen auch ein Zeitlimit gesetzt. Beides wird mit Abschluss der Restarbeiten bis zum Beginn der zweiten Saisonhälfte 2014, vollkommen eingehalten. Die Vorstandschaft bedankt sich bei allen aktiven und finanziellen Helfern, ohne die der Verein diese Investition nicht durchführen hätte können.


Ab dem 05. September ist das Vereinsheim in Höckberg wieder jeden Dienstag und Freitag ab 19 Uhr (Jugendtraining ab 18 Uhr). Den ersten wettkampfmäßigen Einsatz der neuen Schießanlage erlebt man dann am 06.09.2014, ab 14.30 Uhr beim Kinder-Ferienprogramm.


Am Freitag, den 10. Oktober wird der neue Schießraum offiziell eingeweiht. Dies geschiet im Rahmen des diesjährigen „Oktoberfestes“ . Ab 17.00 Uhr starten wir mit einem Preisschießen - anschließend wird der Stand dann vom Pfarrer geweiht und seiner Bestimmung übergeben.

9. Neunerlturnier am 19. September 2014


Mit etwas Verzögerung startete das 9. Neunerl-Turnier im Schützenhaus in Höckberg. Anfangs sah es so aus, als ob nur 1 Partie zustande kommen würde, eine halbe Stunde später waren es dann doch 5 Tische, auf denen Kartengespielt wurde.


Der Ablauf des Turnieres ist ähnlich eines Schafkopfturnieres. Für die 1. Runde wurden die20 Spieler zusammengelost, und dann wurde geneunertl. 12 Spiele lang hieß es Farbe umtaufen, 2 oder mehr Karten nehmen, aussetzten oder einfach nur Spaß haben. Und der Spaß war auch an diesem Abend unter den Kindern und Erwachsenen vorhanden, gepaart mit Ehrgeiz und Taktik. Für die 2. Runde wurden die Tischgruppen erneut ausgelost. Für die Wertung sollte man möglichst wenig Punkte ansammeln, um sich unter die ersten Plätze zu spielen.

Karin Peklo beaufsichtigte die Spiele, hatte aber keine Streitereien oder Unstimmigkeiten zu schlichten. Nur mancher erwachsene Spieler musste ab und an getröstet werden, wenn einer der Jungen ihm wieder viele Karten aufbrummte. Nach 24 zünftigen Spielrunden an den 5 Tischen, konnte die Siegerehrung vorgenommen werden. Schützenmeister Franz Semmler, selbst Teilnehmer und leitgeprüfter 7ner Erhalter, las die von Karin Peklo ausgewerteten Platzierungen vor. Jeder Teilnehmer durfte sich einen Sachpreis aussuchen. Sieger des 9. Neunerl-Turniers wurde Johannes Graf mit insgesamt 305 Punkten, vor Alexander Wimmer (325) und Konrad Zinsberger (365), der sich vom 5. Platz in der 1. Runde noch auf den 3. Platz verbessern konnte. Als Vorletzte erhielte Lena Stadler einen Gutschein für die Gratisteilnahmen im nächsten Jahr, wenn die Bachschützen zum 10. Mal zum Neunerl (Mau-Mau)-Turnier einladen.

die eifrigen Kartenspieler

Kindernachmittag im Rahmen des Ferienprogrammes  am 6. September 2014


Beim diesjährigen Schnuppernachmittag, im Rahmen des Ferienprogrammes, besuchten kamen insgesamt 8 von 14 gemeldeten Kinder.


Nach der offiziellen Begrüßung durch den 1. Schützenmeister Franz Semmler, erhielten die Anwesenden einen kurzen Überblick über die Vereinsgeschichte und den sorgsamten Umgang mit Waffen. Dann ging es auch schon an die Erklärung des Schießmaterials wie Kleidung, Lichtgewehr, Luftgewehr bzw. Luftpistole und was man am Stand beachten soll. Eingeteilt in Gruppen mit über und unter 10 jährigen Teilnehmern, wurde an die Luft- und Lichtgewehrstände gegangen und die ersten Erfahrungen mit dem Zielen und Schießen gemacht. Unter fachkundiger Anleitung konnte jeder der über 10jährigen Teilnehmer sowohl die Luftpistole als auch das Luftgewehr am neuen Schießstand testen. Um den Schnupperschützen auch das Wettkampfgefühl zu vermitteln, wurde nach den Übungen ein kleiner Wettkampf mit Schießen, Tischkegeln und Bälle-Punktewerfen durchgeführt.


Während der Auswertung der Wettkampfergebnisse konnte jeder der Lust hatte noch an einem Biathlon teilnehmen. Dieser Vorschlag wurde gerne angenommen. Insgesamt waren 3 Runden zu laufen und dazwischen 2 mal 5 Schuss mit dem Lichtgewehr abzugeben. Am Ende wurden die Laufzeiten und Fehlschüsse addiert, so dass der Schütze mit der schnellsten Zeit als Sieger hervorging. Manch einer der Teilnehmer war dann zur abschließenden Siegerehrung des offiziellen Wettkampfes ganz schön außer Atem.

Jeder Teilnehmer erhielt ein kleines Geschenk und je nach erreichtem Platz eine Gold-, Silber- oder Bronzemedaille. In der Gruppe unter 10 Jahren gewann Sebastian Rothmeier vor Mark Honegger und Philipp Eiblmeier (jeweils mit dem Lichtgewehr). In der Gruppe über 10 Jahren gewann Gerhard Priller (Pistole) vor Elias Huber und Simon Krauss (beide Gewehr).

Franz Semmler bedankte sich für die Disziplin am Schießstand. Er hofft, dass es den Kindern gefallen hat und sie vielleicht an den Trainigsabende des Vereins, jeden Dienstag und Freitag ab 18 Uhr, im Vereinsheim vorbeischauen, um ihr erlerntes zu vertiefen.

  1. 2.Schützenmeister Konrad Zinsberger (links),

1. Schützenmeister Franz Semmler (hinten rechts) und Jugendtrainerin Renate Zollner (rechts) mit den Teilnehmern des Ferienprogrammes 2014

Das Schießjahr 2014